Ausstellungseröffnung 22. Februar 2026, Cubus-Kunsthalle, Duisburg

Die Kunst der Sticker

Von Anna Loog bis Zaunkönig, von Made in Marxloh bis Mitteboys: Der nicht kommerzielle Blog Bildstockart sammelt Sticker in Duisburg und stellt euch die spannenden Geschichten hinter den kleinen Objekten vor.

Eure Lieblingsaufkleber sind noch nicht dabei?

Schreibt uns eine Nachricht und Duisman geht für euch auf Spurensuche. 

Sticker der Woche: Bienen und Hummeln!

Angesichts des Winters (der sich auch als solcher zeigt) ist es manchmal gar nicht so einfach, sich überhaupt vorzustellen, dass es nur noch etwas mehr als zwei Monate sind, bis – zumindest astronomisch – der Frühling beginnt. Der Tristesse kann aber im Kleinen schon jetzt entflohen werden. Man werfe hierzu nur einen Blick auf die Stickervielfalt auf den Laternen und Stromkästen Duisburgs.

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Du bist, was du isst?

Der in Mailand tätige Maler Giuseppe Arcimboldo wurde von seinen Zeitgenossen im 16. Jahrhundert vor allem für seine „teste composte“ (ital.: zusammengesetzten Köpfen) gefeiert. Er kombinierte verschiedene Objekte wie Blumen, Früchte oder Tiere zu einem größeren Ganzen. Die Arrangements ergaben Porträtköpfe von berühmten Persönlichkeiten der Zeit oder wurden zu Sinnbildern wie den Jahreszeiten zusammengestellt.

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Pilze suchen

Erstmals fielen die kleinen eukaryotischen Lebewesen dem Duisburger Blogger Heinrich Hafenstädter im Februar 2017 auf. Überall im Stadtteil Hochfeld wucherten damals gesprayte Pilze. Am 19. Februar sichtete Hafenstädter dann bei einer Fototour endlich auch ein gestickertes Exemplar, das auf einem zurechtgeschnittenen Versand-Aufkleber angebracht worden war.

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Sticker der Woche: Winterblumen

In Duissern tauchen seit einigen Wochen größere Aufkleber auf, die so wirken, als seien sie ohne professionelles Druckverfahren hergestellt worden. Da die Klebefolien mit denen hier gearbeitet wurde, nicht luftdicht aufeinanderliegen, verschwindet das Stickermotiv darunter bei den winterlichen Temperaturen und in der feuchten Luft schnell wieder. Solange die Zeichnungen noch sichtbar sind, sollen sie in diesem Blogeintrag vorgestellt werden.

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Ein scheues Reh

Das Reh gehört zu den Tierarten, die sich besonders gut an das Leben in einer vom Menschen geprägten Welt angepasst haben. Bewohnten sie vor dem 19. Jahrhundert vor allem Waldrandzonen und Lichtungen, sind sie heute besonders häufig in der sogenannten Agrarsteppe, also auf intensiv genutzten Ackerflächen anzutreffen. In der Stadt Duisburg stößt man aber auch immer wieder auf Sticker, die ein kleines Reh zeigen.

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Spucki oder Sticker?

Bereits mehrfach wurden auf diesem Blog historische Sticker mit Duisburg-Bezug vorgestellt. Die ältesten stammen aus den 1970er Jahren. Dabei ist bemerkenswert, dass sich inhaltlich kaum etwas geändert hat: Die kleinen Kleber dienten bereits damals als mediales Hilfsmittel, um neue Themen in den gesellschaftlichen Diskurs zu holen oder dazu, Werbung für die eigenen Ansichten zu machen. Größere Wandlungen erlebten allerdings die technischen Grundlagen der Sticker. In diesem Blogeintrag steht ein Sticker im Mittelpunkt, der sogar auf die Selbstklebefläche auf der Rückseite verzichtet.

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Sticker der Woche: Deutschlandflaggen

Seit einigen Monaten stößt man bei Spaziergängen am Duisburger Innenhafen vermehrt auf kleine Stickerflaggen, die in den Farben Schwarz-Rot-Gold gehalten sind. Inzwischen wurden auch einige gesprayte Versionen des hoheitlichen Zeichens der Bundesrepublik Deutschland angebracht. Daneben findet sich immer wieder auch die inoffizielle Version – eine kleine Ausgabe der „Bundesdienstflagge“ – , in der die drei Streifen mit einem Bundesadler kombiniert wurden. 

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Zwischen Bahnhof und Kantpark. Teil 3

Jedes Jahr am 24. Dezember geht der Autor dieses Textes spazieren. Die Strecke ist immer gleich: Es zieht ihn entlang des östlichen Abschnitts der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Duisburger Stadtmitte. Dahin, wo es im Laufe eines Jahres besonders viele Kunstinteressierte verschlägt. Im zweiten Teil wurde der Fokus auf eine einen Stromkasten gelegt, der sich am Rande der Strecke zu einem Hotspot für einige Stickernde aus Duisburg entwickelt hat. Zuletzt soll es um eine Ampel in der Nähe der Cubus-Kunsthalle gehen.

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Zwischen Bahnhof und Kantpark. Teil 2

Jedes Jahr am 24. Dezember geht der Autor dieses Textes spazieren. Die Strecke ist immer gleich: Es zieht ihn entlang des östlichen Abschnitts der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Duisburger Stadtmitte. Dahin, wo es im Laufe eines Jahres besonders viele Kunstinteressierte verschlägt. Im ersten Teil wurde der Fokus auf eine Straßenlaterne gelegt, die sich am Rande der Strecke zu einem Hotspot für einige Stickernde aus Duisburg und dem Rest der Welt entwickelt hat. Heute soll die zeitliche Entwicklung auf einem Stromverteilerkasten im Vordergrund stehen.

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Zwischen Bahnhof und Kantpark. Teil 1

Jedes Jahr am 24. Dezember geht der Autor dieses Textes spazieren. Die Strecke ist immer gleich: Es zieht ihn entlang des östlichen Abschnitts der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Duisburger Stadtmitte. Dahin, wo es im Laufe eines Jahres besonders viele Kunstinteressierte verschlägt. Denn im Kantpark ist die Cubus Kunsthalle und das Lehmbruck-Museum verortet. Außerdem läuft man hier durch, wenn man zum Dellplatz oder zum Museum DKM will. Entlang des Weges entstehen Stickerspots, die sich im Jahreslauf allerdings verändern. Ein Vorher-Nachher-Vergleich entlang der Strecke macht diese Wandlungen sichtbar.

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Sticker der Woche: Glitzer!

In dem auf den Ludgeriplatz zuführenden Teil der Oststraße finden sich an einer Straßenlaterne ein Sticker von zwei Hundeköpfen des Street-Artists FRDL, die mit ihren heraushängenden Zungen und den großen Kulleraugen zur Verschönerung des Straßenbildes beitragen. Darunter wurde ein weiterer süßer Hundewelpe angebracht. Die beiden Kleber in Schwarz-Weiß fallen auf den ersten Blick nicht ins Auge. Ein Materialtrick macht sie aber sichtbarer: Die Stickerhunde wurden auf Glitzerfolie gemalt.

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Leinwände. Heute: Telefonzellen

Im Norden der Neudorfer Grabenstraße hat ein Unbekannter in diesen Tagen einen alten, wahrscheinlich funktionsuntüchtigen Kühlschrank abgestellt. Das Besondere an diesem Sperrmüll: Er ist über und über mit Stickern beklebt. Damit landete eine zu großen Teilen aus weißen Plastikflächen bestehende „Stickerleinwand“ im öffentlichen Raum, die sich für diese Nutzung besonders gut eignet. Auch draußen werden Sticker nicht einfach irgendwo angebracht. Im Folgenden sollen einige der besonders beliebten Untergründe betrachtet werden, die häufig von Stickern markiert werden.

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Aktuelles

 

  • 22. Februar 2026: Ausstellungseröffnung „DU sticker(s)t“ in der Cubus-Kunsthalle Duisburg